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Hilfe für BEMA-Opfer


 

 

 


Kosten


Die Kosten einer rechtlichen Prüfung der Ausstiegsmöglichkeiten gegenüber der Ostseesparkasse richten sich grundsätzlich nach der Darlehenssumme. Je höher diese ist, desto höher sind auch die Beratungskosten. Die Kosten richten sich nach der Gebührentabelle zum Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Diese kann unter folgendem Link eingesehen werden:

www.brak.de/seiten/pdf/RVG/Gebuehrentabelle.pdf

Eine Beratung ohne Vertretung gegenüber der Ostseesparkasse oder der BEMA ist dabei etwas günstiger. Als Orientierungsgröße kann gelten:

Bei einer Beteiligungssumme von 10.000 DM kostet die Prüfung ca. 300 - 400 Euro, bei einer Beteiligungssumme von 20.000 DM etwa 500 - 650 Euro, bei einer Beteiligungssumme von 100.000 DM liegen die Kosten bei etwa 1.000-1.200 Euro. Über die konkreten Kosten der sollte eine Honorarvereinbarung abgeschlossen werden, die dem Rechtssuchenden Kostensicherheit gibt.

Die Vertretung gegenüber der Ostseesparkasse ist etwas teurer. Hierfür fällt mindestens eine 1,3 Gebühr nach der Gebührentabelle an.

Wer sich einen Anwalt nicht leisten kann, kann beim Amtsgericht seines Wohnsitzes Beratungshilfe beantragen. Dazu Rechtsanwalt v. Laun:

„Wer Beratungshilfe erhält, zahlt an den Anwalt lediglich 10,00 Euro. Der Anwalt erhält außerdem einen kleinen Betrag aus der Landeskasse. Selbstverständlich berate ich auch Anleger, die mir einen Beratungshilfeschein vorlegen, zu den gesetzlichen Bedingungen. Wer Beratungshilfe erhalten hat, erhält in der Regel auch Prozeßkostenhilfe.“

Weitere Informationen zur Beratungshilfe gibt es hier:

www.justiz.nrw.de/BS/formulare/beratungshilfe/AG_I_1.pdf

Hilfe beim Ausfüllen geben die Amtsgerichte. Es ist wichtig, einen aktuellen Einkommensnachweis (Lohnabrechnung, Bewilligungsbescheid für Arbeitslosengeld u.ä.) und über die Wohnkosten (Mietvertrag, letzte Betriebskostenabrechnung) und weitere Belastungen (Darlehensraten an die Ostseesparkasse) vorzulegen.