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Die ODIN AG


Die ODIN AG hatte ursprünglich den Namen Permarform Bausysteme Bützow GmbH. Herr Lökkevik hat sie über einen Treuhänder erworben und sich im Herbst 1995 eine Generalvollmacht erteilen lassen. Die Permaform kaufte das Baugrundstück. Vor der Umwandlung der Permaform in die ODIN AG löste Lökkevik das Treuhandverhältnis auf. Der Bericht einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft weist darauf hin, daß Lökkevik einen Rangrücktritt für ein von ihm gewährtes Darlehen erklärt hat. Dazu meint Rechtsanwalt v. Laun: „Ohne den Rangrücktritt hätte die Umwandlung nicht stattfinden können. Der Rangrücktritt hinterläßt bei mir einen negativen Eindruck."

Die ODIN AG wurde Alleingesellschafterin der BEMA und kontrollierte auch die Vertriebsgesellschaft 3+1 AG, die FRIGG Bauträgergesellschaft mbH und einige weitere Gesellschaften. Beherrschender Aktionär der ODIN AG ist Herr Per Harald Lökkevik. Zum 31.12.2001 hatte die ODIN AG am 31.12.2001 Forderungen gegen ihren Vorstand in Höhe von 1.963 TDM. Andersherum schuldete die Gesellschaft ihrem Alleinaktionär und Vorstand Lökkevik über 6,6 Mio DM; per 31.12.2002 belief sich dieser Posten nach dem Prüfungsbericht zum 31.12.2002 auf 3.279 T€.

Die ODIN AG hatte noch andere Projekte, die sie entweder selbst oder über andere Tochtergesellschaften betrieb, beispielsweise den Yachthafen in Rostock; dieses Projekt soll auch mit der Olympia-Bewerbung der Hansestadt Rostock beworben worden sein. Aus einem Jahresabschluß der ODIN AG ergibt sich, daß die ODIN AG Bürgschaften ausgegeben hat für Projekte von Tochtergesellschaften. Dazu Rechtsanwalt v. Laun:

"Die Prospekte der BEMA verschweigen die Bürgschaften. Nach meiner Meinung mußten die Bürgschaften offengelegt werden, weil im ungünstigsten Falle die Inanspruchnahme der Bürgschaften zur Insolvenz der ODIN AG führen konnte - in diesem Falle hätte auch die BEMA als 100%ige Tochter der ODIN AG in Mitleidenschaft gezogen werden können."